Studieren auf Kredit ist längst zum Normalfall geworden. Nicht nur das Bafög hilft Studenten bei der Finanzierung ihres Lebensunterhalts, es werden zudem immer mehr Studiendarlehen von privaten und öffentlichen Banken vergeben. Für die Studiengebühren werden häufig zusätzlich Studienbeitragsdarlehen aufgenommen.
Laut Kreditanstalt für Wiederaufbau nehmen jedes Jahr mehr Studenten den KfW-Studienkredit in Anspruch. Im Jahr 2010 wurden bei der KfW allein über 20.000 Kredite an Studenten vergeben – ein Rekordwert! Wer den Kreditrahmen voll ausschöpft, steht nach seinem Studium vor einem Schuldenberg von bis zu 50.000 Euro. Studenten, die Bafög und Studiendarlehen gemeinsam nutzen, können nach ihrem Studium sogar bis zu 70.000 Euro Schulden angehäuft haben.
Ob sich die zum Teil sehr hohe Verschuldung von Studenten rechnet, ist fraglich. Denn ein abgeschlossenes Studium ist heutzutage längst nicht mehr Garant für einen gut bezahlten Arbeitsplatz, mit dem man ohne Probleme seine Studienschulden abzahlen kann. Aus diesem Grund sollten sich vor allem die Studenten selbst ernsthaft Gedanken darüber machen, ob es wirklich lohnt, sich für den gewünschten Studiengang zu verschulden. Doch nicht nur die Studenten, auch die kreditgebenden Institute sollten sich Ihrer Verantwortung bewusst sein.
Auch Fernstudenten haben Anspruch auf finanzielle Förderung. Sie haben nur meist nicht den Überblick über alle Finanzierungsmöglichkeiten und auch nicht die Zeit, sich diesen zu verschaffen.
Neben dem Beruf ist der Tagesplan vollgestopft mit anderen Aufgaben. Abhilfe schafft die Euro-FH in Hamburg. Auf ihrer Website erhalten alle Fernstudierenden eine Übersicht mit weiterführenden Links zu verschiedenen Förderprogrammen, deren Voraussetzungen und dem umfangreichen Leistungspaket der Fernhochschule. Dieser Wegweiser hilft bei der Orientierung im Informationsdschungel und deckt von Stipendien über Steuererleichterungen bis hin zum Bildungsurlaub zahlreiche Unterstützungsangebote auf.
So bieten sich beim Aufstiegstipendium die Möglichkeit für all diejenigen, die ihren Hochschulzugang durch Ausbildung, Fortbildung oder Berufspraxis erworben haben, bis zu 1.700,- EUR jährliche Förderung zu erhalten. Die Vergabe erfolgt unabhängig von Alter und Einkommen.
Auch können Fernstudenten jährlich Steuervorteile von bis zu 4.000 EUR als Sonderausgaben geltend machen. Neben den eigentlichen Studiengebühren werden auch Aufwendungen für Fachbücher und -zeitschriften, Schreibmaterial sowie Kosten für Fahrten, Verpflegung und Unterbringung angerechnet.
Einen Überblick und weitere Tipps gibt’s unter www.euro-fh.de/foerdermoeglichkeiten.php.
Es gibt von der KfW Förderbank und dem Finanzdienstleister Career Concept bereits Modelle zur Studienfinanzierung. Im Vergleich dazu, halten sich besonders die privaten Banken sehr zurück. „Bei uns ist ein solches Angebot nicht in Planung“, sagt Beate Schlosser, Sprecherin der Commerzbank.
Für viele Banken stellen Studenten zwar eine sehr interessante Zielgruppe dar, doch nach den Sprechern von Citibank, Hypo Vereinsbank und Postbank werden die ersten Produkte und Modelle erst Ende des Jahres erscheinen.
Quelle: http://www.wiwo.de
Im Internet habe ich eine sehr aufschlussreiche Zusammenfassung aller Kosten, welche während des Studiums pro Monat anfallen, gefunden. Sie beruht auf ungefähren Werten, abhängig vom Studienort.
| Wohnungskosten (Miete und Nebenkosten) | 199 - 336 € |
| Ernährung | 130 - 151 € |
| Fahrtkosten (wenn nur Öffentlicher Nah- und Fernverkehr) |
35 € |
| Fahrtkosten (wenn nur Auto) | 116 € |
| Kleidung | 50 - 58 € |
| Kommunikation (Telefon, Internet, GEZ, Post) | 49 € |
| Lernmittel | 30 - 77 € |
| Krankenversicherung, Arztkosten und Medikamente | 0 - 60 € |
| Freizeit, Kultur und Sport | 62 € |
| Semesterweise auftretende Kosten (auf Monat umgelegt) |
8 - 100 € |
| Mindestkosten insgesamt (günstigster vs. ungünstigster Durchschnitts-Fall – im Einzelfall kann es also auch noch teurer oder auch günstiger gehen) Außerdem werden auf dieser Seite auch die durchschnittlichen Mietpreise der Uni-Städte Deutschlands verglichen – München auf Platz 1 und Chemnitz ist mit Platz 55 die preiswerteste Studentenstadt der Liste. Quelle: www.studis-online.d |
563 - 1044 € |
Die „Qualifizierungsinitiative für Deutschland“, welche am 22. Oktober 2008 von Bund und Ländern beschlossen wurde, soll engagierten beruflich Qualifizierten bessere Chancen ermöglichen, ein Studium aufzunehmen. Wenn ihr also bereits als Meister, Fachwirte, Techniker oder in einem der zahlreichen anderen anerkannten Berufe tätig seid, dann erfüllt ihr jetzt schon wichtige Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium: einen Berufsabschluss inklusive Berufserfahrung.
Demnach ist es möglich, dass auch ihr die allgemeine, die fachgebundene oder die Fachhochschulreife erreichen könnt, um danach schnellstmöglich zu studieren.
Zu beachten ist allerdings, dass ihr mit einer fachgebundenen Hochschulreife zunächst nur in der jeweiligen Fachrichtung studieren dürft. Glaubt man der Statistik, setzt sich der Trend zur qualifizierten Weiterbildung fort: im Jahre 2000 begannen lediglich 1.220 beruflich Qualifizierte ihr Studium, während sich dieselbe Zahl 2007 auf 3.030 belief. Ebenso beachtlich ist die Tatsache, dass die Studenten, die über ihren Berufsabschluss an ihr Studium gelangten, ihr Studium genauso erfolgreich absolvierten, wie die anderen Studenten.
Zum Ende des Studiums wird es für viele Studenten schwer, finanziell zurecht zu kommen. Gerade für Diplomanden, Lehramts-/BA- und Masterabsolventen ist diese stressreiche, wichtige Zeit also von zusätzlichen Problemen geprägt. Doch diese Probleme müssen nicht zwangsläufig zu Qualitätseinbußen bei der Diplomarbeit oder ähnlichem führen.
Beispielsweise haben Studenten, die eigentlich keinen BAföG-Anspruch haben, oft die Gelegenheit beim zuständigen Amt Leistungen für die Zeit des Examens zu beantragen. Dabei ist natürlich besonders vorteilhaft, dass die Hälfte, die zurückerstattet werden muss, zinslos gewährt wird. Aber auch bei der KfW-Bank gibt es zur Abschlussphase des Studiums zinsgünstige Darlehen, die meistens für ein Jahr gewährt werden.
Weiterhin gibt es günstige Bildungskredite der Förderbank. Jedoch müssen bei ihnen die Leistungen in vollem Umfang zurückerstattet werden.
Wichtig ist es aber immer, sich rechtzeitig um die finanziellen Mittel für die entscheidende Phase des Studiums zu kümmern.
Im Focus habe ich eine interessante Statistik gefunden. Sie klärt darüber auf, wie Studenten ihr Studium finanzieren. Demnach erhalten nur etwa ein Drittel der Studierenden Geld vom Staat.
Auch 2009 gibt es wieder zahlreiche Wettbewerbe für Studenten. Diese bieten nicht nur in Form von wertvollen Preisen einen Anreiz, sondern vor allem dadurch, dass man durch sie wertvolle Kontakte knüpfen kann. Doch nicht nur die teilnehmenden Studenten können von den Wettbewerben profitieren, sondern auch die Firmen, die sie veranstalten. Sie hoffen durch Wettbewerbe auf neue, frische Idee, wollen ihr Image aufbessern und besondere Talente schon früh an sich binden.
Es gibt eine breite Vielfalt an Wettbewerben, egal ob Kunst, Chemie, Politik oder Produktentwicklung - für jeden ist etwas dabei. Auch wenn die Wettbewerbe zum Großteil von großen Firmen ins Leben gerufen werden, sind sie nicht primär Werbeveranstaltungen, sondern sollen Spaß machen und fordern. Davon zeugt das Niveau der nationalen und internationalen Ausschreibungen. Wer bei einer solchen Veranstaltung einen guten Platz belegt, zeigt auch, dass er engagiert ist, sein Fach versteht und keine Herausforderungen scheut. Somit ist die Teilnahme auch ein hervorragender Punkt im Lebenslauf, vielleicht sogar die Einstiegschance in ein erfolgreiches Unternehmen.
Wie man sieht, lohnt sich ein Wettbewerb also nicht nur finanziell, sondern vor allem persönlich. Im Internet findet man viele der Wettbewerbe, zum Beispiel auf Seiten wie Studilux.
Die Finanzkrise lässt grüßen. Satte 7 % Prozent Zinsen liegen auf dem KfW-Studienkredit. Die KfW musste all ihre Studentenkredite um 0,5 bis 0,8 Prozent erhöhen. Interessantes zum Thema hat die Internetseite studies-online.de recherchiert.
Miete, Lektüre, Telefonanschluss und jetzt auch noch Studiengebühren - keine Frage, ein Studium ist teuer. Da ist es hilfreich, wenn die Eltern finanziell unter die Arme greifen. Aber es gibt noch andere Möglichkeiten, Bücher, Bude und Busfahrkarten zu finanzieren, beispielsweise durch BAföG, einen Nebenjob, einen Studienkredit oder ein Stipendium. Aber welche Voraussetzungen muss man erfüllen, um in den Genuss eines Stipendiums zu kommen? Wie bewirbt man sich überhaupt? Wo findet man einen passenden Nebenjob? Und für wen ist ein Studienkredit sinnvoll? Wie lange kann man Kindergeld bekommen und wie viel können Studierende dabei nebenher verdienen.
Am morgigen Dienstag, den 10. Juni 2008, gibt es auf chat.abi.de, um 16.00 Uhr die Möglichkeit für dich, Fragen zum Thema Studienfinanzierung zu stellen. Die Antworten werden von Experten des Deutschen Studentenwerks, der Familienkasse, der Redaktion Finanztest, Berufsberatern und Journalisten der abi>> Redaktion gegeben. Das lohnt sich für alle, die sich jetzt oder in naher Zukunft mit dem Thema beschäftigen.
Auf chat.abi.de klicken und in dem Chattool, welches nur während der Chatzeit, also ab 16 Uhr zur Verfügung steht, deine Fragen stellen. Hast du zum genannten Termin keine Zeit, kannst du vorher deine Fragen per E-Mail an redaktion@abi.de stellen. Diese werden dann während des Chats beantwortet und können von dir im nachträglich veröffentlichten Chatprotokoll eingesehen werden.
Ja, allerdings sind diese noch nicht bekannt. Es sollen aber noch in diesem Jahr welche folgen.
© 2003 - 2008 Studienfinanzierung.de | Alle Rechte vorbehalten. | Impressum & Haftungsausschluss
Dieses Weblog basiert auf WordPress. Zu den Einträgen und zu den Kommentaren sind RSS-Feeds abonnierbar. Mehr Informationen zum DKB Cash Girokonto.