Im Winter zur Weihnachtszeit können sich Studenten als verkleideter Weihnachtsmann ein paar Groschen dazuverdienen.
Und der Job ist gar nicht mal so verkehrt. Für einen Lohn von ca. 30 - 50 Euro pro Auftritt können Studenten Kindern eine ganz besondere Überraschung bereiten und in strahlende Gesichter schauen. Einziger Nachteil betrifft die Arbeitszeit. Dennoch nehmen es viele Studenten (und auch Rentner) in Kauf an Heiligabend zu arbeiten, denn Äpfel, Nüsse und Mandelkern haben alle Kinder gern.
Aber wie jeder Job muss auch für Diesen eine passende Eignung vorhanden sein. Wie so eine Anzeige aussehen könnte, haben wir für euch vorbereitet:
Wir suchen Saisonarbeiter für den 24. Dezember.
Fühlen Sie sich angesprochen und sind nicht mit Ebenezer Scrooge verwandt? Dann melden Sie Sie sich bei uns!
Wie bei jedem Job, ist auch der Job des „Weihnachtsmann-Helfers“ stressig. Anja Hut von der Bundesagentur für Arbeit (BA) Nürnberg erklärt: “Viele Arbeitsagenturen bieten zur Weihnachtszeit eine Weihnachtsmannvermittlung an. Die Vermittlung beginne bereits im November. Manche Familien fragen aber auch noch an Heiligabend an.”
Wer sich als Student für den Job interessiert, kann sich auch an das ortsansässige Studentenwerk richten. Fragen lohnt sich. Stefan Grob vom Deutschen Studentenwerk (DSW) in Berlin erklärte, dass die studentische Arbeitsvermittlung „Heinzelmännchen“ jedes Jahr ca. 200 bis 400 Weihnachtsmänner und Engel sucht bzw. vermittelt. Ca. 3000 - 5000 Familien werden am 24. Dezember beschert.
Die Jobs rund um die Weihnachtszeit sind sehr beliebt. Auch wenn es Alice Schwarzer nicht hören mag: bei diesem Job regiert die Männerdomaine und die „Heinzelmännchen“ buchen hauptsächlich Herren als Weihnachtsmann.
In diesem Sinne wünschen wir allen Lesern und Helfern eine herrliche Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2011!
Du willst nicht Kellnern? Hier eine kleine Auswahl an weiteren außergewöhnlichen Studentenjobs.
Die Semesterferien sind in vollem Gange, die Hausarbeiten geschrieben und das Ferienbudget neigt sich seinem Ende.
Höchste Zeit für einen Last Minute-Ferienjob! Doch woher?
Viele Studenten wenden sich an Online-Jobbörsen. Die Bundesagentur für Arbeit verfügt über eine Berufs- und Branchenspezifische Stellenbörse.
Hier kann man zwar nach geeigneten Jobs suchen, doch leider sind diese oft weniger gut bezahlt.
Job-Börsen wie last-minute-job.com oder studentenjobs24.de sind dagegen besser sortiert und richten sich direkt an Studenten.
Laut der Bundesagentur für Arbeit ist es aber der Normalfall, durch Verwandte und Bekannte an einen guten Ferienjob zu kommen.
Auch das simple direkte Nachfragen bei den Firmen ist weiterhin eine beliebte und erfolgversprechende Methode.
Wer kurzfristig einen Job sucht, sollte bereit sein auch körperliche und intensive Arbeit anzunehmen. Umzugshelfer können bei einem Vier-Stunden-Umzug bis zu 41 Euro verdienen, Gartenhelfer beim Rasenmähen oder Unkraut zupfen im Durchschnitt 8 Euro pro Stunde.
Bei allen Jobs ist auf Bezahlung und Stundenzahl zu achten. Nur bei kurzfristigen Beschäftigungen (nicht mehr als 50 Tage im Jahr) dürfen Studenten auch mehr als 20 Stunden in der Woche arbeiten. Ein Minijob darf zudem nicht mehr als 400 Euro im Monat einbringen, da ein Student sonst sozialversicherungspflichtig wird.
Die Kindergeldgrenze muss ebenfalls beachtet werden.Wer mehr als 8004 Euro (brutto) im Jahr verdient, hat keinen Anspruch
mehr auf Kindergeld. Auch für Bafög-Empfänger gelten gesonderte Regelungen.
Vom 24. bis 26. August 2010 bieten hochkarätige Unternehmen aus ganz Deutschland interessierten Hochschulabsolventen die Möglichkeit, sich direkt bei den Personalverantwortlichen der jeweiligen Fachabteilung professionell zu präsentieren. Die Zielgruppe der Messe umfasst examensnahe Studenten und Hochschulabsolventen mit bis zu fünf Jahren Berufserfahrung.
Wer sich noch für einen Platz bei der „TALENTS“ bewerben möchte, sollte sich ranhalten: die aktuelle Bewerbungsrunde läuft noch bis zum 25. Juli 2010. Doch auch danach soll es durch Nachanmeldungen die Möglichkeit geben, sich für einen Teilnehmerplatz zu bewerben. Die Veranstalter leiten die Bewerbungen an die teilnehmenden Unternehmen weiter und vereinbaren Termine für Bewerbungsgespräche in separaten Interviewräumen.
Neben den fest vereinbarten Gesprächsterminen sind auch Spontaninterviews ein fester Bestandteil des Messeprogramms. Zudem hat jeder Besucher natürlich die Möglichkeit, an den Ständen der Aussteller direkt mit den Verantwortlichen der Unternehmen ins Gespräch zu kommen.
Der Eintritt zur „TALENTS“ und die Teilnahme am gesamten Rahmenprogramm sind für eingeladene Besucher natürlich kostenlos. Auf Seiten der Aussteller sind bereits alle Teilnehmerplätze vergeben.
In Krisenzeiten und Stellenabbau ist eine Berufswahl die sicherste Zukunft: Arzt. Ärzte sind Raritäten auf dem Arbeitsmarkt und während die Lebenserwartung unserer Landes stetig steigt, stagniert die Zahl der Mediziner. Hinzu kommt, dass jeder 10. derzeit praktizierende Arzt über 50 Jahre alt ist und in nicht allzuferner Zukunft einen Nachfolger benötigt.
Beginnst du erst mit dem Studium, bist mittendrin oder gerade fertig geworden zählst du fortan zur umworbenen Schicht. Ob universitäre Forschung, Spitzenverträge im Ausland oder der freiwilligen Aufopferung in einer mecklenburgischen Landarztpraxis oder einem unterbesetzten Krankenhaus, an verfügbaren Stellen wird es auch in Zukunft nicht mangeln.
Es ist also noch nicht zu spät, mit dem Erststudium, oder auch dem Zweitstudium in Medizin zu beginnen. Um dabei nicht auf der Strecke zu bleiben, solltest du dich früh über die Voraussetzungen informieren. Es gibt nämlich einen Eignungstest, der zwar bundesweit fast überall noch freiwillig ist, dennoch greifen viele Universitäten auf ihn zurück: der TMS Test. In der Schweiz und in Österreich wird dieser Test EMS Test genannt. Dort ist er bereits landesweit Pflichtprogramm. Egal ob du den TMS Test machen willst oder machen musst, inhaltlich hat er nichts mit medizinischen Begriffen und fachlichem Wissen zu tun, sondern fixiert sich vor allem auf deine kognitiven Fähigkeiten, also beispielsweise das Erinnerungsvermögen, deine Aufmerksamkeit, die Lernfähigkeit oder deine Vorstellungs- und Willenskraft. Bei der Vorbereitung zum Test kannst du wahlweise auch auf meditrain zurückgreifen, ein Institut für Testforschung und Testtraining in Köln.
Weitere Infos zum Test unter www.eignungstest-ems-medizinstudium.info und zum Medizinstudium im Allgemeinen unter www.studieren-medizin.de.
Einer Studie der HIS (Hochschul-Informations GmbH) zu Folge sind fast alle Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen und Universitäten zehn Jahre nach ihrem Examen in einem angemessen bezahlten Beruf, der ihnen Freude macht. Die Erwerbstätigenquote der Hochschulabsolventen liegt bei 90%, der Anteil der Arbeitslosen bei nur 1%. In der Studie wurde die berufliche und persönliche Entwicklung von über 5.400 Hochschulabsolventen untersucht. Erstmals wurde eine so umfangreiche Befragung über einen so langen Zeitraum im Anschluss an ein Studium durchgeführt.
Bundesbildungsministerin Annette Schavan: “Die jetzt vorliegende Studie zeigt sehr deutlich: Studieren lohnt sich. Gerade in Zeiten der Krise ist eine gute Ausbildung der Schlüssel für gute Berufschancen. Wir wollen mehr junge Menschen für ein Studium gewinnen. Deshalb müssen wir die Studienbedingungen konsequent weiter verbessern, um eine Studienanfängerquote von 40 Prozent eines Jahrgangs zu erreichen. Mit der BAföG-Reform, der Ausweitung der Begabtenförderung und dem Hochschulpakt haben wir dieses Ziel bereits kräftig voran gebracht. Die Neuordnung der Studienplatzvergabe und die Neuauflage des Hochschulpaktes sind die entscheidenden Schritte, die wir jetzt tun müssen.”
Die Quote der Erwerbstätigen nach zehn Jahren liegt mit 91% der Fachhochschul- und 89% der Universitätsabsolventen sehr hoch und damit deutlich über dem deutschen Durchschnitt der Gesamtbevölkerung. 60% der Befragten haben zehn Jahre nach dem Examen Kinder, was beweist, dass Karriere und Bildung sich nicht ausschließen müssen.
Vor allem die sehr niedrige Arbeitslosenquote springt ins Auge: Sie beträgt 1% und ist normalweise nur von vorübergehender Natur. Meist tritt die Arbeitslosigkeit direkt nach dem Studium oder einer weiteren Ausbildungsphase ein und ist nur von kurzer Dauer, da aufgrund der guten Qualifikationen die Jobsuche meist positiv verläuft.
Das Einkommen hingegen ist vergleichsweise hoch. Die Brutto-Jahreseinkommen liegen im Durchschnitt zehn Jahre nach dem Abschluss bei rund 60 000 Euro, wobei sich je nach Fachrichtung große Unterschiede ergeben und die Gehälter zwischen 38.000 Euro im Bereich Sozialpädagogik und 100.000 Euro im Bereich Wirtschaft liegen.
Quelle: www.tarife-verzeichnis.de
Auf Karriere.de finde ich immer viele interessante Artikel, die sich mit dem Studium und dessen Finanzierung befassen. Besonders bemerkenswert finde ich immer die Artikel über Studenten mit außergewöhnlichen Nebenjobs. Viele finden zum Beispiel in ihrem Studium oder Praktika Anregungen für bestimmte Jobs. Es gibt beispielsweise Studenten, die in ihrer Freizeit nur reisen, weil sie internationaler Kurier sind. Andere lernen in ihrem Studium bestimmte Programme kennen und betätigen sich mit diesen privat, produzieren zum Beispiel Trickfilme, und verdienen damit ihr Geld. Manche knüpfen durch diese Berufe auch wertvolle Kontakte und gewinnen neue Ideen für ihre Zukunft. Schaut euch doch auch einfach mal dort um!
Gerade eben habe ich wieder etwas für alle Jobsuchenden unter den Studierenden entdeckt: Machdudas.de. “Machdudas” ist ein Jobportal für Nebenjobs aller Art und damit ideal für alle, die neben dem Studium jobben gehen (müssen). Die Angebote reichen vom Babysitten über Umzüge bis hin zu individuellen Jobs wie Texter, Autor oder Programmierer.
Link: www.machdudas.de
Die schlechten Bedingungen für Ärzte in Deutschland lässt viele über einen Ortswechsel nachdenken. Schließlich gibt es in der EU noch andere Länder, die händeringend nach dem qualifizierten Personal “made in Germany” suchen. So sollten dich, denkst du über ein Studium in Medizin nach, die Bedingungen für den Berufsalltag hierzulande nicht abschrecken.
Für Schweden sind in Deutschland Auslandsrekrutierer im Einsatz, die mit Infoveranstaltungen einen Einblick in das Ärzteleben nördlich unseres Landes geben. Und der sieht gar nicht mal schlecht aus. Termine im Halbstundentakt, im Durchschnitt 12 Patienten pro Tag, geregelte Arbeitszeiten, keine Schichten, Überstundenausgleich und die Möglichkeit zur Weiterbildung klingen wie Träumerei und sind für uns kaum Vorstellbar.
Natürlich gibt es auch hier Bedingungen, die erfüllt werden müssen. So sind 2 Jahre Berufserfahrung von Nöten, bevor man sich in Schweden bewerben kann. Außerdem sollte natürlich Schwedisch auf deiner to-do Liste stehen und ein Bezug zur fantastischen Landschaft und dem manchmal eher dörflichen Leben existieren.
Es gibt unzählige Jobbörsen für deinen zukünftigen Studentenjob. Einen Klick in Google und es eröffnen sich einem sogleich eine Unmenge an Jobbörsen.
Eine davon wollen wir heut kurz vorstellen: Jobmensa.de. Jobmensa bietet dem Interessenten ein übersichtliches Angebot an Studentenjobs und Ferienjobs und ist ein weiteres Jobportal für deinen Nebenjob während des Studiums. Die Anmeldung ist mit deiner E-Mail und deinem Passwort schnell vollzogen. Ein Profil mit deinen Qualifikationen, Wünschen und Interessen hilft dem Jobportal, die für dich passenden Berufe auszusuchen. Auf die Angebote kannst du dich dann mit einem Klick bewerben. Neben diesem Vorzug ist es vor allem die Übersichtlichkeit und die Klarheit, mit der die Informationen dargestellt werden, die das Jobportal Jobmensa.de einen Besuch Wert machen.
weitere Angebote im Web:
www.jobmensa.de
www.jacktiger.com
www.spirofrog.de
www.studidoo.de
Mehr Infos zum Thema Jobben während des Studiums findest du in unserer Rubrik Jobben mit zahlreichen Tipps und Erklärungen.
In Baden-Württemberg, genauer gesagt in Eppelheim, können Studenten ihre Studiengebühren abarbeiten. Das Projekt läuft schon seit einem Jahr und wurde vom Bürgermeister der 14000 Seelen Stadt ins Leben gerufen. So werden die 500 EUR Studiengebühren an deine Universität überwiesen, wenn du 60 Stunden pro Semester allgemeinnützige Arbeit leistest.
Dabei sind die zu erledigenden Tätigkeiten auf deinen Studiengang zugeschnitten. So können Sprachwissenschafftler Nachhilfe geben, Sportstudenten trainieren Jugendliche und Medizinstudenten helfen bei der Altenpflege. Doch ein Problem bleibt: Das Eppelheimer Modell ist mittlerweile schon so bekannt, dass sich auf die 20 verfügbaren Stellen bis zu 160 Kandidaten melden. Bleibt zu hoffen, dass andere Städte mit ähnlichen Ideen folgen, denn bei nur 60 Stunden beträgt der Stundenlohn mehr als manch anderer Job.
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