Am 26. Februar 2010 findet der fünfte bundesweite Fernstudientag statt. Zurzeit sind über 80 Veranstaltungen auf der Webseite des Fernstudientages eingetragen – bis zum Start in drei Tagen kommen sicher noch weitere Angebote dazu. Veranstaltet wird dieser Thementag vom Fachverband ‚Forum DistancE-Learning‘.
Wer am Thema Fernstudium interessiert ist, bekommt am 26. Februar zwei grundsätzliche Möglichkeiten geboten, sich ausführlich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Einerseits ist es möglich eine oder mehrere Info-Veranstaltungen an zahlreichen Orten Deutschlands zu besuchen. Andererseits bieten die Experten in Sachen ‚Distance-Learning‘ selbstverständlich auch virtuelle Informationsangebote im Internet an, um die Möglichkeiten der Ortsungebundenen Informations- und Wissensvermittlung zu unterstreichen.
Im Rahmen des Fernstudientages werden zahlreiche Telefonberatungen, Chats und Skype-Sessions zum Thema angeboten. Neben der Möglichkeit sich per E-Mail gezielt an Experten zu werden, besteht darüber hinaus die Möglichkeit virtuelle Klassenzimmer zu besuchen, auf Lernplattformen zu stöbern oder an Online-Konferenzen teilzunehmen. Thematisch dreht sich alles um die vielfältigen Möglichkeiten der flexiblen Lernmethode ‚Fernstudium‘ und um tutoriell betreutes E-Learning.
Ortsgebundene Veranstaltungen finden unter anderem in Augsburg, Bad Harzburg, Berlin, Brilon, Darmstadt, Düsseldorf, Dresden, Frankfurt, Hamburg, Hanau, Heidelberg, Kempten, Koblenz, Köln, Leipzig, München, Münster, Paderborn, Pinneberg, Regenstauf, Saarbrücken, Sindelfingen, Stuttgart, Veitshöchheim und Wuppertal statt.
Über diese Termine und die zahlreichen virtuellen Möglichkeiten können Sie sich auf der Seite des Fernstudientages informieren.
Diese Förderungsart ist für alle Studenten und Hochschulabsolventen interessant, die eine Existenzgründung aus der Wissenschaft planen. Gefördert werden innovative technologieorientierte Gründungsvorhaben im produzierendem Gewerbe sowie innovative wissensbasierte Dienstleistungen, die auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen. Das Stipendium unterstützt Gründerinnen und Gründer aus Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die ihre Gründungsidee in einen Businessplan umsetzen möchten.
Träger dieses Stipendiums ist das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Die Mittel werden aus den Europäischen Sozialfonds kofinanziert.
Antragsberechtigt sind alle Personen, die ein innovatives Unternehmen gründen oder ausgründen wollen und zu den folgenden Personengruppen gehören: Wissenschaftler/innen aus öffentlichen, nicht gewinnorientierten außeruniversitären Forschungseinrichtungen oder Hochschulen, Hochschulabsolventen und ehemalige wissenschaftliche Mitarbeiter/innen (bis zu fünf Jahre nach Abschluss bzw. Ausscheiden), Studierende, die zum Zeitpunkt der Antragstellung mindestens die Hälfte ihres Studiums absolviert haben und Gründerteams bis maximal drei Personen. Das Gründerteam sollte sich dabei mehrheitlich aus Studierenden zusammensetzen.
Die Höhe der Förderung ist Personenbezogen und richtet sich nach dem Status des Mitglieds des Gründerteams: Studierende, die sich in der zweiten Hälfte ihrer Regelstudienzeit befinden erhalten 800 € pro Monat, Absolventen mit Hochschulabschluss erhalten 2.000 € pro Monat und promovierte Gründer erhalten bis zu 2.500 € pro Monat. Der Kinderzuschlag beträgt 100 € pro Kind und Monat. Die maximale Förderdauer beträgt ein Jahr.
Über die Förderung durch ein Stipendium besteht die Möglichkeit Sachausgaben bis 10.000 € (im Falle von Einzelgründungen) bzw. bis zu 17.000 € (bei Gründerteams) fördern zu lassen. Coachings werden bis zu einer Höhe von 5.000 € gefördert.
Derzeit werden etwa 500 Gründungsvorhaben durch EXIST-SEED gefördert. Im Rahmen dieser Projekte kommt das Stipendium etwa 800 Gründerinnen und Gründern zu Gute - die Differenz ergibt sich aus der Tatsache, dass zwei Drittel aller Projekte in Teams durchgeführt werden.
Schwerpunkte der Gründungsprojekte lassen sich in den Bereichen Medizintechnik, Biotechnologie und in den Informations- sowie Kommunikationstechnologien erkennen. Die Stimmen der Gründerinnen und Gründer fallen dabei äußerst positiv aus: das Stipendium hält ihnen den Rücken frei und gibt ihnen damit die Freiheit, sich voll und ganz auf ihre innovative Idee konzentrieren zu können.
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