Auch Fernstudenten haben Anspruch auf finanzielle Förderung. Sie haben nur meist nicht den Überblick über alle Finanzierungsmöglichkeiten und auch nicht die Zeit, sich diesen zu verschaffen.
Neben dem Beruf ist der Tagesplan vollgestopft mit anderen Aufgaben. Abhilfe schafft die Euro-FH in Hamburg. Auf ihrer Website erhalten alle Fernstudierenden eine Übersicht mit weiterführenden Links zu verschiedenen Förderprogrammen, deren Voraussetzungen und dem umfangreichen Leistungspaket der Fernhochschule. Dieser Wegweiser hilft bei der Orientierung im Informationsdschungel und deckt von Stipendien über Steuererleichterungen bis hin zum Bildungsurlaub zahlreiche Unterstützungsangebote auf.
So bieten sich beim Aufstiegstipendium die Möglichkeit für all diejenigen, die ihren Hochschulzugang durch Ausbildung, Fortbildung oder Berufspraxis erworben haben, bis zu 1.700,- EUR jährliche Förderung zu erhalten. Die Vergabe erfolgt unabhängig von Alter und Einkommen.
Auch können Fernstudenten jährlich Steuervorteile von bis zu 4.000 EUR als Sonderausgaben geltend machen. Neben den eigentlichen Studiengebühren werden auch Aufwendungen für Fachbücher und -zeitschriften, Schreibmaterial sowie Kosten für Fahrten, Verpflegung und Unterbringung angerechnet.
Einen Überblick und weitere Tipps gibt’s unter www.euro-fh.de/foerdermoeglichkeiten.php.
Im Juni diesen Jahres wurden ca. 1200 Studenten an 50 Unis in Deutschland befragt. Diese Umfrage fördert zu Tage, was viele von uns schon wussten. Bei zahlreichen Angeboten für Studienfinanzierungen finanziert sich ein Großteil aller Studenten das Studium in einem Mix aus Bafög, Eltern und Jobben. 62% der Studenten gehen während des Studiums und 77% in den Semesterferien arbeiten, und decken mit diesen Einkünften 31% ihrer Kosten. Im Vergleich zum Vorjahr verändern sich nur Bafög und Elternanteile. So ist der Anteil des Bafögs leicht gestiegen und der Anteil der Eltern gesunken.
Interessant ist der Grund für die Jobs. So gaben 68% an, in erster Linie praktische Erfahrungen sammeln zu wollen, erst danach geht es 56% darum, ihren Lebensunterhalt zu bestreiten und 46% wollen sich damit an dritter Stelle auch auf den Einstieg ins Berufsleben vorbereiten. Die Studiengebühr landet mit 42% nur auf Platz 4 der Gründe für einen Job.
Um sich Urlaub und Partys leisten zu können, verzichten Studenten in erster Linie auf das Auto. Diese Erkenntnis ist nicht neu, erkennt man viele Studierende doch an ihrem guten alten Drahtesel. Frauen sparen sich außerdem öfter den Kauf von Kleidung und Männer gehen gern mal an der neusten Technik vorbei um Party, Soziales und den wohlverdienten Urlaub nicht vernachlässigen zu müssen.
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