Viele Studenten aus Paderborn schlossen sich vor einiger Zeit zusammen, um gegen die Zahlung von Studiengebühren zu demonstrieren. Sie pochten auf ihr Recht und warfen dem Bundesland Nordrhein-Westfalen vor, mit dem Fordern von Studiengebühren gegen den UNO-Sozialpakt zu verstoßen. Außerdem sagen sie, dass es gegen den Grundsatz der freien Berufs- und Studienwahl verstöße und somit finanziell schlechter gestellten Menschen die Möglichkeit genommen würde, zu studieren. All diese Punkte weist das Land zurück und verteidigt sich mit dem Fakt, man könne zu guten Konditionen ein Darlehen aufnehmen. So sieht es auch das Bundesverwaltungsgericht Leipzig und entscheidet sich für das weitere Erheben der Studiengebühren. Man habe genug Zeit, das geliehene Geld zurückzuzahlen und bekomme außerdem durch soziale Begleitmaßnahmen ausreichende Unterstützung.
Der Paderborner Asta-Vorsitzende Pierre Schade ist mit dem Ergebnis zwar sehr unzufrieden, doch erst nach Prüfung des aktuellen Urteils ist alles fest. Bis dahin kann noch gehofft werden.
Quelle: www.Spiegel-online.de
Es gibt von der KfW Förderbank und dem Finanzdienstleister Career Concept bereits Modelle zur Studienfinanzierung. Im Vergleich dazu, halten sich besonders die privaten Banken sehr zurück. „Bei uns ist ein solches Angebot nicht in Planung“, sagt Beate Schlosser, Sprecherin der Commerzbank.
Für viele Banken stellen Studenten zwar eine sehr interessante Zielgruppe dar, doch nach den Sprechern von Citibank, Hypo Vereinsbank und Postbank werden die ersten Produkte und Modelle erst Ende des Jahres erscheinen.
Quelle: http://www.wiwo.de
Im Internet habe ich eine sehr aufschlussreiche Zusammenfassung aller Kosten, welche während des Studiums pro Monat anfallen, gefunden. Sie beruht auf ungefähren Werten, abhängig vom Studienort.
| Wohnungskosten (Miete und Nebenkosten) | 199 - 336 € |
| Ernährung | 130 - 151 € |
| Fahrtkosten (wenn nur Öffentlicher Nah- und Fernverkehr) |
35 € |
| Fahrtkosten (wenn nur Auto) | 116 € |
| Kleidung | 50 - 58 € |
| Kommunikation (Telefon, Internet, GEZ, Post) | 49 € |
| Lernmittel | 30 - 77 € |
| Krankenversicherung, Arztkosten und Medikamente | 0 - 60 € |
| Freizeit, Kultur und Sport | 62 € |
| Semesterweise auftretende Kosten (auf Monat umgelegt) |
8 - 100 € |
| Mindestkosten insgesamt (günstigster vs. ungünstigster Durchschnitts-Fall – im Einzelfall kann es also auch noch teurer oder auch günstiger gehen) Außerdem werden auf dieser Seite auch die durchschnittlichen Mietpreise der Uni-Städte Deutschlands verglichen – München auf Platz 1 und Chemnitz ist mit Platz 55 die preiswerteste Studentenstadt der Liste. Quelle: www.studis-online.d |
563 - 1044 € |
Bald gehen die Semesterferien wieder los und diese Zeit könnte man definitiv nutzen, um erste Arbeitserfahrungen zu sammeln. Drei Monate sind eine lange Zeit, in welcher man so einiges dazulernen kann. Außerdem tritt es in der heutigen Zeit vermehrt auf, dass viele Unternehmen bei Zufriedenheit eine anschließende Einstellung nicht ausschließen. Zumindest wenn sie derzeit sowieso auf der Suche nach neuen Fachkräften sind. Sobald man etwas länger Zeit hat, besteht auch die Möglichkeit, vergütet zu werden.
Um sich nach verschiedenen Unternehmen umzusehen, gibt es Praktikumsbörsen wie beispielsweise stellenanzeigen.de und praktika.de. Dort kann man sich informieren und findet vielleicht seinen persönlichen „Türöffner zum Traumberuf“.
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