Die „Qualifizierungsinitiative für Deutschland“, welche am 22. Oktober 2008 von Bund und Ländern beschlossen wurde, soll engagierten beruflich Qualifizierten bessere Chancen ermöglichen, ein Studium aufzunehmen. Wenn ihr also bereits als Meister, Fachwirte, Techniker oder in einem der zahlreichen anderen anerkannten Berufe tätig seid, dann erfüllt ihr jetzt schon wichtige Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium: einen Berufsabschluss inklusive Berufserfahrung.
Demnach ist es möglich, dass auch ihr die allgemeine, die fachgebundene oder die Fachhochschulreife erreichen könnt, um danach schnellstmöglich zu studieren.
Zu beachten ist allerdings, dass ihr mit einer fachgebundenen Hochschulreife zunächst nur in der jeweiligen Fachrichtung studieren dürft. Glaubt man der Statistik, setzt sich der Trend zur qualifizierten Weiterbildung fort: im Jahre 2000 begannen lediglich 1.220 beruflich Qualifizierte ihr Studium, während sich dieselbe Zahl 2007 auf 3.030 belief. Ebenso beachtlich ist die Tatsache, dass die Studenten, die über ihren Berufsabschluss an ihr Studium gelangten, ihr Studium genauso erfolgreich absolvierten, wie die anderen Studenten.
Wer schnell und effektiv studiert, spart nicht nur Zeit, sondern nauch Geld. Es lohnt sich also durchaus, sich damit auseinanderzusetzen, wie man das Studium schnellst möglich meistert. Das heißt aber nicht zwangsweise, dass man mehr Stress und Aufwand als seine Kommilitonen in Kauf nehmen muss. Zumindest verspricht das die Autorin Angela Herrmann, die einen Ratgeber zu eben jenem Thema geschrieben hat. In einem Interview mit dem Unicum verrät sie, wie ihre “Känguru-Methode” funktioniert und dass sie es mit dieser Methode geschafft hat, ihr Studium zwei Semester vor der Regelstudienzeit erfolgreich abzuschließen. Interessiert euch ihre Theorie, so könnt ihr auf UNICUM.de das Interview nachlesen und es sei euch ihr Buch”Der Känguru-Effekt” ans Herz gelegt.
Falls ihr euch für einen Auslandsaufenthalt in Asien interessiert, eure finanziellen Mittel diesen aber unmöglich erscheinen lassen, so bietet die Studienstiftung des deutschen Volkes in Kooperation mit der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung derzeit das perfekte Angebot für euch. Die Stiftungen vergeben nämlich China-Stipendien für hochqualifizierte Studierende aller Fächer – außer der Sinologie selbst. Speziell Studenten aus jüngeren Semestern sollen von dem Programm angesprochen werden. Dabei ist es egal, ob Sprachvorkenntnisse vorhanden sind. Auch das Erziehungsministerium Chinas unterstützt das Programm, indem es die Studiengebühren in China übernimmt. Solltet ihr euch für das Programm bewerben wollen, so habt ihr noch bis zum 30. April Zeit dazu. Mehr Informationen findet ihr unter www.studienstiftung.de.
Das Institut der Wirtschaft hat letzte Woche veröffentlicht, wie viel der Staat für einen Studenten für 2 Semester, also ein Jahr, zahlt. Vielleicht sind diese Zahlen ja für euch auch interessant, da sie verraten, wo das Leben und Studieren am günstigsten und wo am teuersten ist. Zuerst einmal zu dem günstigsten Studienstandort, der mich nicht wirklich überraschte: Brandenburg. Dort bezahlt man für ein Jahr Hochschulausbildung 5390 Euro. Dagegen zahlt man im Saarland mit 8270 Euro am meisten. Wie es in dem Bundesland aussieht, in dem ihr am liebsten studieren würdet oder schon studiert, erfahrt ihr hier.
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