Um mehr Geld für das Studium und alles, was dazu gehört, aufzubringen, lohnt es sich nicht nur, darüber nachzudenken, wie man möglichst effektiv an Geld kommt, sondern auch, mit dem vorhandenen Geld zu haushalten und so Geld zu sparen. Das mag zwar spießig wirken, doch mit der guten, alten Einkaufsliste und dem Kauf im richtigen Laden ist man als Studierender kein Einzelfall, denn Studien beweisen, dass nur ein Drittel der Studenten im Supermarkt mehr auf die Qualität als auf den Preis achtet. Neben dem planvollen Einkaufen, um verfallende Lebensmittel und ähnliches zu vermeiden, lohnt es sich durchaus, Preise zu vergleichen. Damit ihr nicht von Supermarkt zu Supermarkt irren müsst, um auch wirklich die billigste Margarine zu erwischen, untersucht die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) anhand von 25 Produkten, die die meisten Studenten kaufen, wo es was am preiswertesten gibt. Auf dieser Liste finden sich neben den verschiedensten Lebensmitteln wie Eiern, Brot, Käse und Nudeln auch Klopapier und Zahnpasta. Wenn ihr euch nun fragt, wo ihr also statistisch gesehen am günstigsten kommt, so muss ich euch leider enttäuschen, denn mit einer Überraschung kann ich nicht aufwarten: Am billigsten ist es bei Aldi. Darauf folgen Plus, Lidl, Real und Rewe. Wer also kein verwöhnter Lebensmittelmarken-Fetischist ist, kann beim Einkauf kräftig sparen, natürlich am meisten, wenn er die preiswertesten Angebote, der verschiedenen Anbieter kombiniert. Ob es natürlich wirklich umsetzbar ist, Brot, Pizza und Klopapier bei Aldi und Joghurt und Käse bei Plus zu kaufen, um danach noch zu Real zu stürzen, um Müsli zu erwerben, ist fraglich. Übrigens hat auch der Stern vor kurzem getestet, wo es am billigsten Lebensmittel gibt, doch er kam zu einem anderen Ergebnis: Penny wäre der preiswerteste Discounter. Den ganzen Stern-Artikel findet ihr hier.
Zum Ende des Studiums wird es für viele Studenten schwer, finanziell zurecht zu kommen. Gerade für Diplomanden, Lehramts-/BA- und Masterabsolventen ist diese stressreiche, wichtige Zeit also von zusätzlichen Problemen geprägt. Doch diese Probleme müssen nicht zwangsläufig zu Qualitätseinbußen bei der Diplomarbeit oder ähnlichem führen.
Beispielsweise haben Studenten, die eigentlich keinen BAföG-Anspruch haben, oft die Gelegenheit beim zuständigen Amt Leistungen für die Zeit des Examens zu beantragen. Dabei ist natürlich besonders vorteilhaft, dass die Hälfte, die zurückerstattet werden muss, zinslos gewährt wird. Aber auch bei der KfW-Bank gibt es zur Abschlussphase des Studiums zinsgünstige Darlehen, die meistens für ein Jahr gewährt werden.
Weiterhin gibt es günstige Bildungskredite der Förderbank. Jedoch müssen bei ihnen die Leistungen in vollem Umfang zurückerstattet werden.
Wichtig ist es aber immer, sich rechtzeitig um die finanziellen Mittel für die entscheidende Phase des Studiums zu kümmern.
Durch einen Artikel des Umweltjournals bin ich darauf aufmerksam geworden, dass es seit kurzem einen Verkehrsmittelvergleich für Deutschland gibt. Auf dieser Seite werden die Verkehrsmittel Bahn, Flug, Fernbus, PKW, Taxi, Mitfahrgelegenheit und Mietwagen nicht nur hinsichtlich ihrer Kosten, sondern auch hinsichtlich ihrer Umweltfreundlichkeit verglichen. So findet man sehr schnell die günstigste Variante um deutschlandweit von A nach B zu kommen. So Geld zu sparen und unter Umständen noch etwas Gutes für die Umwelt zu tun, ist natürlich fur uns Studenten besonders interessant.
Im Focus habe ich eine interessante Statistik gefunden. Sie klärt darüber auf, wie Studenten ihr Studium finanzieren. Demnach erhalten nur etwa ein Drittel der Studierenden Geld vom Staat.
© 2003 - 2008 Studienfinanzierung.de | Alle Rechte vorbehalten. | Impressum & Haftungsausschluss
Dieses Weblog basiert auf WordPress. Zu den Einträgen und zu den Kommentaren sind RSS-Feeds abonnierbar. Mehr Informationen zum DKB Cash Girokonto.