Auch 2009 gibt es wieder zahlreiche Wettbewerbe für Studenten. Diese bieten nicht nur in Form von wertvollen Preisen einen Anreiz, sondern vor allem dadurch, dass man durch sie wertvolle Kontakte knüpfen kann. Doch nicht nur die teilnehmenden Studenten können von den Wettbewerben profitieren, sondern auch die Firmen, die sie veranstalten. Sie hoffen durch Wettbewerbe auf neue, frische Idee, wollen ihr Image aufbessern und besondere Talente schon früh an sich binden.
Es gibt eine breite Vielfalt an Wettbewerben, egal ob Kunst, Chemie, Politik oder Produktentwicklung - für jeden ist etwas dabei. Auch wenn die Wettbewerbe zum Großteil von großen Firmen ins Leben gerufen werden, sind sie nicht primär Werbeveranstaltungen, sondern sollen Spaß machen und fordern. Davon zeugt das Niveau der nationalen und internationalen Ausschreibungen. Wer bei einer solchen Veranstaltung einen guten Platz belegt, zeigt auch, dass er engagiert ist, sein Fach versteht und keine Herausforderungen scheut. Somit ist die Teilnahme auch ein hervorragender Punkt im Lebenslauf, vielleicht sogar die Einstiegschance in ein erfolgreiches Unternehmen.
Wie man sieht, lohnt sich ein Wettbewerb also nicht nur finanziell, sondern vor allem persönlich. Im Internet findet man viele der Wettbewerbe, zum Beispiel auf Seiten wie Studilux.
In letzter Zeit hört man wieder viel über Studienfinanzierung und speziell Studiengebühren, nicht zuletzt, weil sie zum Beispiel in Hessen nach nur einem Jahr wieder abgeschafft wurden.
Momentan erheben sieben Bundesländer Studiengebühren: Baden-Württemberg, Bayern, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und das Saarland. Doch wer denkt, dass diese Bundesländer die gleichen Gebühren erheben, irrt. So bezahlen in Bremen nur Studierende, die ihren Erstwohnsitz außerhalb Bremens haben, in Bayern und Nordrhein-Westfalen bestimmen die Universitäten selbst über ihre Gebühren, wohingegen in anderen Ländern wie zum Beispiel Hamburg und Baden-Württemberg jeder Studierende 500 Euro pro Semester zahlen muss.
So kommen viele Studenten schon jetzt nicht mehr um einen Studienkredit herum, denn nur manche Universitäten befreien besonders gute Studenten, Stipendiaten der Begabtenförderungswerke oder Studenten mit Kind von den Gebühren.
Nicht zu vergessen ist aber auch der Semesterbeitrag, den man an jeder Uni zahlen muss. Von diesem Geld werden beispielsweise das Studentenwerk, Hochschulsport und andere Einrichtungen finanziert. Außerdem enthält es oft ein Semesterticket für Bus und Bahn. Logischerweise unterscheiden sich auch diese Beiträge stark. So bezahlt man Ilmenau nur circa 65 Euro, in Dortmund hingegen knapp 160 Euro.
Vor diesem Hintergrund sollte man also gründlich überlegen, wo man studieren will, da es offensichtlich nicht in allen Bundesländern sein muss, einen Studienkredit aufzunehmen.
Wenn ihr euch nicht nur im Internet mit euren finanziellen Möglichkeiten im Studium auseinander setzen möchtet, sondern euch auch mal fundiert mit Hilfe eines Buches weiterbilden möchtet, möchte ich euch das Buch „Mehr Geld für Schüler und Studenten“ von Horst Marburger empfehlen. Mit knapp 10 Euro ist es erschwinglich und informiert euch darüber, wie ihr aktuell am besten ohne Abzüge jobben gehen könnt.
Auf Karriere.de finde ich immer viele interessante Artikel, die sich mit dem Studium und dessen Finanzierung befassen. Besonders bemerkenswert finde ich immer die Artikel über Studenten mit außergewöhnlichen Nebenjobs. Viele finden zum Beispiel in ihrem Studium oder Praktika Anregungen für bestimmte Jobs. Es gibt beispielsweise Studenten, die in ihrer Freizeit nur reisen, weil sie internationaler Kurier sind. Andere lernen in ihrem Studium bestimmte Programme kennen und betätigen sich mit diesen privat, produzieren zum Beispiel Trickfilme, und verdienen damit ihr Geld. Manche knüpfen durch diese Berufe auch wertvolle Kontakte und gewinnen neue Ideen für ihre Zukunft. Schaut euch doch auch einfach mal dort um!
Ich hoffe, ihr habt die Festtage gut überstanden, nette Geschenke abgestaubt, seid nicht allzu dicklich geworden und habt euch nicht komplett unerreichbare Dinge für’s Neue Jahr vorgenommen bzw. eure guten Vorsätze nicht schon wieder vergessen. Vielleicht hat der ein oder andere Verwandte ja sogar etwas zur Finanzierung eures Studiums beigetragen. Wenn nicht, wünsche ich euch, dass ihr das selbst gut regelt, euer Studium meistert und nicht vergesst, neben all dem Stress auch noch etwas Spaß zu haben.
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