Mit der Einführung der Studiengebühren in Nordrhein Westfalen keimte bei vielen die Hoffnung auf, dass die zusätzlichen Einnahmen der Hochschulen für neue Lehrmaterialen, wie Bücher, Computer und Tutorien verwendet werden können. Doch nun erhielt diese Zuversicht einen Dämpfer.
Die Universität Bonn will bis 2010 mehr als 150 Stellen streichen und damit ca. 8 Millionen Euro einsparen. Viele Professoren fürchten um ihre Arbeitsplätze und bieten eine Alternative zur Streichung der Stellen an. Sie wollen den Abbau ihrer Stellen mit Studiengebühren auffangen. Demnach bezahlen die Studenten ihre Professoren bald selber.
Das Institut für Psychologie muss rund 160.000 Euro einsparen. Dies entspricht in etwa drei Vollzeitstellen, die in Gefahr sind und jetzt mit einem Teil von Studiengebühren erhalten werden sollen. Dies ist ein mustergültiges Beispiel dafür, dass Mittel, die zur eigentlichen Verbesserung der Studienbedingungen genutzt werden können, dafür eingesetzt werden müssen, um eine Verschlechterung zu vermeiden.
Viele Studenten geben vor allem der nordrhein-westfälischen Landesregierung die Schuld daran. Diese setze den unter damaliger rot-grüner Landesregierung entstandenen “Qualitätspakt” um, der besonders die Bonner Universität in Schieflage bringt. Hinzu kommt, dass Universitäten auf Grund des Hochschulreifegesetzes ihren Haushalt mittlerweile selber managen und etwaige gestiegene Gehaltskosten selbst ausgleichen müssen. Dies kommt der Universität und noch viel mehr dem Studenten teuer zu stehen.
Seit Anfang April wirbt die “Hochschule im Grünen”, die Hochschule Magdeburg-Stendal, mit einer zusätzlichen Website für sich und die Stadt 250.000 Einwohner der Elbstadt. Auf der Website berichten Studenten über den Campus, die Hörsäale, die Ausstattung, die monatlichen Kosten, die Menschen, die Freizeitgestaltung und von ihren persönlichen Eindrücken und Erfahrungen. Nachdem man auf der Website war und sich von den verschiedenen Aussagen hat berauschen lassen, möchte man fast direkt und ohne Umweg in diese Stadt reisen und sie bestaunen, aber selbstverständlich im Sommer!
Jetzt aber erstmal auf www.studieren-im-gruenen.de geklickt und sich ein paar Infos zu einem sehr schönen und vielleicht sogar deinem neuen Studienort einholen.
Die Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur und die Fernseh Akademie Mitteldeutschland bieten ab September diesen Jahres die Studiengänge Fernseh-Kamera und Fernseh-Journalismus in Leipzig an. Hast du Abitur oder Fachhochschulreife, dann kannst du in einem dieser dualen Studiengänge nach dreieinhalb Jahren Studienzeit deinen Bachelor absolvieren.
Wie auch aus anderen Bereichen bekannt, wird bei einem dualen Studiengang auf Partner aus der Wirtschaft zurückgegriffen, die den praktischen Teil deines Studiums übernehmen. Das im Hörsaal angeeignete Wissen kannst du also schon während der Studienzeit sehr gut festigen und ausbauen.
Nach 2 Ausbildungsjahren hast du die Möglichkeit, dank der Zusammenarbeit der FAM und der IHK Leipzig, eine externe IHK-Prüfung zum Mediengestalter Bild und Ton zu absolvieren. Damit kannst du 2 Abschlüsse in einem Zeitraum von 3,5 Jahren machen.
Doch nicht nur du profitierst. Die Unternehmen bekommen während deines Studiums einen sehr guten Einblick in deine Fähigkeiten und so ist es nicht ungewöhnlich, dass Studenten von einem Ausbildungsvertrag in einen Arbeitsvertrag wechseln.
Neugierig? Weitere Informationen erhälst du zum Tag der Offenen Tür am 19.04.2008. Dort kannst du dich von 10 bis 15:30 Uhr von Dozenten und Mitarbeitern der FAM und der HWTK zu deinen Möglichkeiten beraten lassen. (TdOT Info PDF)
Zu Beginn des Wintersemesters diesen Jahres könnten die Studiengebühren wieder Geschichte sein, zumindest in Hessen. SPD und Grüne haben einen Antrag zur Finanzierung der Schulen aus Steuereinnahmen eingereicht, CDU und FDP lehnen diesen ab.
Aktuell liegt der Antrag bei den Ausschüssen vor, welche dann entscheiden werden, wie es mit den Studiengebühren weitergeht.
Am 12. April 2008 lädt die Hochschule Neubrandenburg alle Studieninteressierten von 10.00 bis 14.00 Uhr zum diesjährigen HIT, dem Hochschulinformationstag, auf die Brodaer Straße 2 in Neubrandenburg ein. Neben Führungen, praktischen Übungen und Aktionen werden viele Informationen zu Vorpraktika, zum Wohnen, zur Finanzierung, zum Bafög und zur Krankenversicherung bereit gestellt.
Folgende Fachrichtungen werden an diesem 12. April über ihre Studiengänge informieren:
Der Fachbereich Gesundheit, Pflege, Management stellt folgende vor:
Der Fachbereich Soziale Arbeit, Bildung und Erziehung berät zu:
Weitere Informationen inklusive Programm-PDF findest du hier.
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