Wir haben unsere Rubrik Krankenversicherung für Studenten umfassend ausgebaut.
Studenten finden dort nun allgemeine Informationen zu den verschiedenen Möglichkeiten der Absicherung (Familienversicherung, studentische Krankenversicherung, freiwillige Versicherung) und zu Regelungen bei Nebeneinkünften.
Nach Ansicht einer neuer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg ist ein Studium ein guter Weg, der Arbeitslosigkeit zu entgehen.
Nach den Zahlen der Forscher waren im Jahr 3,5% der Akademiker im Westen und 6% im Osten arbeitslos - im Gegensatz zu den Gesamtquoten von 8,5% bzw. 18,4% ein erheblich geringerer Anteil.
Da im vergangenen Jahr jeder fünfte (West) bzw. zweite (Ost) Erwerbstätige ohne Berufsabschluss arbeitslos gewesen sei, fordern die Forscher, Investitionen in die Bildung nicht zu vernachlässigen.
via handelsblatt.com
In den von der CDU regierten Bundesländern wird es kein einheitliches Studiengebühren-Modell geben. Die Länder sollen selbst entscheiden, ob sie eine Einheitsgebühr für ein Studium fordern oder den Hochschulen die Entscheidung über die Höhe der Studiengebühren zustehen.
“Wir wollen kein Einheitsmodell, wir wollen Wettbewerb”, sagte der baden-württembergische Wissenschaftsminister Peter Frankenberg (CDU), nach einem Bericht der Zeitung Die Welt.
Fest stehe aber, daß die Studiengebühren pro Semester 500 Euro nicht überschreiten dürfen und die einzelnen Bundesländer Darlehen anbieten werden, die erst nach Ende des Studiums zurückgezahlt werden müssen.
Im Streit um die Einführung von “Elitehochschulen” nach angelsächsischem Vorbild haben sich die Bundesregierung und die Bundesländer Bayern und Bremen nach Angaben der FAZ auf einen Kompromiß geeinigt, der auch von den anderen Bundesländern mitgetragen wird.
Nach dem vereinbarten Kompromiß wird es nicht mehr den bisher geplanten Wettbewerb zwischen den Hochschulen geben. Die “Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen”, die den Staat in den Jahren 2006 bis 2011 1,9 Milliarden Euro kosten soll, wird stattdessen vor allem einzelne “Projekte” an Universitäten fördern. Zusätzlich sollen Graduiertenschulen und “Exzellenzcluster” (Bündnisse zwischen Forschern und Instituten) gefördert werden.
Ob sich Forschung und Lehre an den einzelnen Hochschulen angesichts der 21 Millionen Euro, die jede Hochschule maximal pro Jahr zusätzlich erhalten kann, spürbar verbessern, kann aber als fraglich betrachtet werden.
Wie die Zeitung Die Welt berichtet, legen die bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken zum Wintersemester 2005 / 2006 ein 45 Millionen Euro umfassendes Studienkredit-Programm auf.
Das Studienkredit-Programm soll aus drei Säulen bestehen. Die erste Säule umfasst die Teilfinanzierung des Studiums (maximal 250 Euro pro Monat bei einem Zinssatz von maximal 5 % und zehn semestriger Laufzeit). Die zweite Säule heißt “Bildungssparen” und soll Eltern dazu ermuntern, für die Ausbildung ihrer Kinder vorzusorgen. Die dritte Säule umfasst schließlich eine duale Ausbildung bei den Banken (Ausbildung zum Bankkaufmann) und einem Studiengang zu Bachelor oder Master(Studiengang BWL).
In Nordrhein-Westfalen ist ab dem Sommersemester 2006 nicht mehr möglich, mit der Fachhochschulreife an einer der vier Gesamthochschulen (Duisburg-Essen, Wuppertal, Siegen, Fernuniversität Hagen) zu studieren.
Diese Möglichkeit fällt im Rahmen der Umbenennung der Gesamthochschulen in Universitäten weg. Daher ist ab dem Sommersemester 2006 die allgemeine oder fachgebundene Hochschulreife Voraussetzung für ein Studium.
via abi-magazin.de
Die vom Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik e.V. (VDE) in Auftrag gegebene Studie “Ingenieur Image 2005″ befragte 1000 Deutsche, welchen Studiengang sie einem Studienanfänger empfehlen würden.
Nach der Studie liegen die Ingenieurswissenschaften mit 20 % vorn, gefolgt von Medizin (18 %), Wirtschaftswissenschaften (15 %) und Natur- bzw. Rechtswissenschaften (beide 12 %). Auf den hinteren Rängen liegen die Sozial- und Geisteswissenschaften (8 bzw. 4 %).
Die Studie befragte die Teilnehmer auch nach den von ihnen am meisten geschätzten Berufen. Hier lag der Arzt vor dem Lehrer, gefolgt von Architekt und Rechtsanwalt.
via idw-online.de
Die Kölnische Rundschau zeichnet ein Stimmungsbild der Studierenden an der Universität Köln zu der geplanten Einführung von Studiengebühren.
Nach dem Bericht haben sich viele Studenten noch nicht mit dem Thema Studiengebühren auseinandergesetzt. So sagte ein angehender Schulmusiker, der seine Familie mit zwei Kindern versorgen muß: „Aber ich hab mich noch nicht genau damit befasst.“
Auch die Süddeutsche Zeitung hatte am Anfang des Monats einen Artikel veröffentlicht, der die Ansichten der Kölnischen Rundschau teilt. Die vielsagende Überschrift des Artikels lautete: “Tausende demonstrieren, die Masse schweigt”
Die hessische Landesregierung und die Hochschulen haben sich auf einen Hochschulpakt bis 2010 geeinigt.
Im Jahr 2006 bleibt der Hochschuletat auf dem Niveau von 2005 bei 1,6 Milliarden Euro. Ab 2005 kann der Etat, je nach Entwicklung der Steuereinnahmen des Bundeslandes, bis maximal 1,5 % steigen oder sinken.
Die hessischen Hochschulen bewerten den vereinbarten Hochschulpakt eher positiv: “Wir können gut mit diesem Kompromiss leben” sagte Volker Nienhaus, Präsident der Uni Marburg und Sprecher der Konferenz hessischer Universitäten.
via main-spitze.de
Ab dem Wintersemester 2005/2006 bietet die Universität Rostock den weiterbildenden Fernstudiengang Umweltschutz an.
Der Masterstudiengang vermittelt in vier Semestern Kenntnisse auf dem Gebiet des Umweltschutzes. Der Studiengang bietet eine Weiterbildung wahlweise im Ökosystemaren Umweltschutz oder im Technischen und Integrativen Umweltschutz an. Die Absolventen erwerben den akademischen Grad “Master of Science in Environmental Protection” (M.Sc.).
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