Die baden-württembergische Kultusministerin Annette Schavan (CDU) hat Banken aufgefordert, Studenten Möglichkeiten zur Studienfinanzierung anzubieten. Frau Schavan erhofft sich so mehr Auswahl-Möglichkeiten für die Studenten, denn bisher hat nur die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ein entsprechendes Modell entwickelt.
Nach Ansicht der Bildungspolitikerin würde durch mehrere Modelle zur Studienfinanzierung “in Deutschland mehr jungen Menschen die Chance geboten, elternunabhängiger und zügiger zu studieren.”
Die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin und die Universität Potsdam bieten Studenten geistes- und sozialwissenschaftlicher Studiengänge den Studiengang “Internationale Beziehungen” an.
Die Studenten sollen durch den Studiengang Kompetenzen für Tätigkeiten in Verwaltung, Politikberatung, Wirtschaft und Wissenschaft erlangen.
Der Studiengang ist auf zwei Jahre angelegt und beginnt im Wintersemester 2005 / 2006.
Zugangsvoraussetzungen sind ein erster Studienabschluss in einem geistes- oder sozialwissenschaftlichen Fach (oder äquivalente Studien- und Prüfungsleistungen) sowie gute Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch.
via idw-online.de
Wie bbv-net.de meldet, ist es für Studenten vielfach günstiger, für die Bafög-Rückzahlung einen Kredit aufzunehmen und die Rückzahlung in einer Summe vorzunehmen, als es in Raten an den Bund zurück zu zahlen.
Nach Angaben der Stiftung Warentest könne durch die einmalige Rückzahlung die Rückzahlungssumme auf bis zu 50,5% des ursprünglichen Betrages reduziert werden. Aufgrund des aktuellen Zinsniveaus sei die Kreditaufnahme momentan günstiger als die Ratenzahlung an den Bund.
Nachlässe auf die Baög-Rückzahlung werden vom Bundesverwaltungsamt nur auf Antrag gewährt.
Ein neues Abkommen zwischen Deutschland und Neuseeland ermöglicht es deutschen Studenten, günstig in Neuseeland zu studieren.
Anstelle der sonst für Gaststudenten üblichen “international fees” müssen deutsche Studenten nur noch die “domestic fees” tragen, die auch von Einheimischen Studenten zu tragen sind.
Die neue Regelung gilt nur für Aufbaustudiengänge.
via idw-online.de
Zum Bericht über die Bafög Zurückzahlung passt folgende Meldung der tagesschau.de: Jeder 17. Student hat in den Jahren 2002/2003 eigenes Vermögen bei der Beantragung des Bafög nicht korrekt angegeben.
Dies bestätigte das Bundesbildungsministerium. Die 63.731 unrechtmäßigen Bafög-Empfänger müssen Bafög-Leistungen in Höhe von rund 252 Millionen Euro zurückzahlen.
Wie die Zeitung Die Welt berichtet, müssen allein Studenten aus Berlin für die Jahre 2002 und 2003 jeweils rund 2 Millionen Euro zu unrecht erhaltende Bafög-Leistungen zurückzahlen.
Die Bafög-Ämter überprüfen die Zins-Einkünfte von Studierenden, die in den entsprechenden Jahren Bafög erhalten haben. Sind die Zinseinkünfte eines Studenten zu hoch, müssen die Studenten ihr Vermögen offenlegen. Dies betrifft rund 1.000 von den rund 34.000 Bafög-Empfängern in der Hauptstadt.
Hintergrund der Zinseinkünfte-Überprüfung ist die Regelung, daß ein Bafög-Empfänger ein Vermögen von maximal 5.200 Euro besitzen darf. Lassen die Zinseinkünfte ein höheres Vermögen vermuten (die Grenze lieg bei Zinseinkünften von mehr als 100 Euro), wird der Student genauer überprüft.
Die Sparpläne der Universitäten Rostock und Greifswald haben mehr als 1.000 Studenten und Mitarbeiter in Rostock zu Demonstrationen veranlasst.
An den beiden Mecklenburg-Vorpommerischen Hochschulen sollen einige Studiengänge komplett gestrichen, andere zusammengelegt werden. Nach Schätzungen des Studentenrates würde die Universität in Rostock durch die Streichungspläne ca. 4.000, die in Greifswald ca. 3.000 Studenten verlieren.
Die Berechnung des eigenen Bafög-Anspruchs ist meist aufwändiger, als vermutet. Neben Steuererklärungen und Einkommensnachweisen sind auch Faktoren wie die Unterkunft (also ob ein Student bei den Eltern oder auswärts wohnt) entscheidend.
Die VDI Nachrichten berichten über ein Beispiel zur Berechnung des Bafög-Anspruches.
Darüber, ob es sinnvoll ist, Studiengebühren einzuführen, läßt sich viel diskutieren. Auch in der Badischen Zeitung gibt es eine Gegenüberstellung von pro- und contra-Argumenten.
Wie rf-news.de berichtet, hat sich der brandenburgische Ministerpräsident Matthias Platzeck (SPD) für bundeseinheitliche Studiengebühren ausgesprochen.
Platzeck sagte nach Angaben von rf-news der Frankfurter Rundschau, daß er versuchen werde, sich mit seinen SPD-Länderkollegen “auf ein einheitliches, abgestimmten Vorgehen” zu verständigen.
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