Ein Studium kostet Geld. Das wissen wohl alle Studienanfänger und die, die es werden wollen. Deshalb ist es wichtig, sich bereits vorab über verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten zu informieren. Stipendien sind zwar allgemein bekannt, jedoch werden sie wegen der meist hohen Anforderungen und des zum Teil langwierigen Bewerbungsverfahrens nur selten wahrgenommen. Obwohl derzeit nur etwa zwei Prozent der Studierenden ein Stipendium erhalten, lohnt sich der Blick auf solch eine Studienfinanzierung. Nicht zuletzt deshalb, weil im Gegensatz zum BAföG nichts zurückgezahlt werden muss.
Eine spezielle Art der Stipendien ist das Auslandsstipendium. Viele Studenten möchten oder müssen ein Auslandspraktikum oder -semester absolvieren. Um die zusätzlichen Kosten zu finanzieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die im Folgenden kurz beschrieben werden:
Das Auslands-BAföG umfasst die anfallenden Studiengebühren, Reisekosten und bei Bedarf einen Zusatzbetrag für eine Krankenversicherung im Ausland. Allerdings müssen die Studenten bereits mindestens ein Jahr in Deutschland studiert haben. Im Gegensatz zur normalen BAföG-Leistung muss der Zuschuss des Auslands-BAföG nicht zurückgezahlt werden. Ein Antrag lohnt sich vor allem für Studenten, die sonst keinen Anspruch auf BAföG haben, da wegen der höheren Fördersätze die Einkommensgrenzen höher liegen.
Der deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) fördert nicht nur ausländische Studierende in Deutschland, sonder auch deutsche Studierende im Ausland mit über 200 Stipendienprogrammen. Hier ist wieder ein Jahr Studium in Deutschland Voraussetzung. Das Programm „Sokrates / Erasmus“ fördert z.B. Auslandsstudien von drei bis zwölf Monaten an einer europäischen Partnerhochschule der Heimatuniversität und vergibt neben einer fachlichen und sprachlichen Vorbereitung einen Mobilitätszuschuss von bis zu 200 Euro monatlich.
Das Förderprogramm „Leonardo da Vinci“ unterstützt Auslandsaufenthalte außerhalb Europas, die an ein konkretes Forschungs- oder Studienprojekt gebunden sind.
Neben der Fulbright-Kommission für Studien-, Forschungs- und Lehraufenthalte in den USA und der Internationalen Weiterbildungs- und Entwicklungs-GmbH (InWEnt) bieten noch zahlreiche kleinere Organisationen Stipendien an, die in der Stipendiendatenbank des DDAD (http://www.daad.de/deutschland/foerderung/stipendiendatenbank/00462.de.html) zu finden sind.
Weitere nützliche Adressen:
Deutscher Akademischer Austauschdienst – DAAD
Kennedyallee 50
53175 Bonn
Telefon: 0228/8820
postmaster@daad.de
www.daad.de
Fulbright-Kommission
Deutsche Programmabteilung
Oranienburger Straße 13–14
10178 Berlin
Telefon: 030/28444342
www.fulbright.de
Bundesministerium für Bildung und Forschung – BMBF
Hannoversche Straße 28–30
10115 Berlin
Telefon: 030/18570
information@bmbf.bund.de
www.bmbf.de
Die Freude auf die Sommerferien/ Semesterferien oder auf einen neuen Lebensabschnitt an der neuen Schule/ Uni ist so groß, das man schnell vergisst das Bafög rechtzeitig zu beantragen. Schnell entfällt einem, dass das Bafögamt oft bis zu 3 Monate braucht bis das Geld auf dem Konto ist. Deswegen ist es wichtig, den Bafög-Antrag so zeitnah wie möglich einzureichen.
Was ist in der Ferienzeit?
Laut §15 Absatz 2.3 des Bafög Gesetzes werden bis zu 77 Ferienwerktage im Förderungszeitraum bezahlt. Dies gilt jdeoch nicht für die vorlesungsfreie Zeit im Hochschulbereich. Überschreitet man in einem Jahr diese 77 Ferienwerktage, so wird die Dauer der Leistung für jeden angefangenen Zeitraum von 26 Ferienwerktagen um einen Kalendermonat gekürzt. Schüler können sich demnach entspannt zurücklegen, da die gesetzlich festgelegten Ferientage dies nicht überschreiten.
Jedoch werden nur die Ferien bezahlt die innerhalb der Ausbildung liegen. Das heißt wenn ein Jahr endet muss ein Folgeantrag für das kommende Ausbildungsjahr gestellt werden, damit die Leistung fortlaufend gezahlt wird. Die Förderung endet in dem Monat, in dem die Ausbildung endet.
Viele Studenten stehen vor der Wahl eines passenden Studiums bzw. einer geeigneten Fachrichtung. Wir haben neue Studienangebote von 4 Universitäten etwas genauer unter die Lupe genommen.
Die private Fachhochschule Göttingen (PFH) hat ihr Studienangebot erweitert und bietet ab Oktober das Bachelor- und Masterprogramm Orthobionik an. Dieser Studiengang verbindet die beiden Themenfelder der modernen Medizin und Orthopädietechnik. Das Studium bereitet euch auf die eigenverantwortliche, anspruchsvolle und komplexe orthopädische Versorgung direkt am Menschen vor. Sie befähigt euch, mit breitem aktuellem Fachwissen, Patientenversorgungen zu planen und zu realisieren.
www.pfh.de
An der Hochschule Heilbronn in Künzelsau und Schwäbisch Hall können im neuen Studienjahr gleich vier neue Studiengänge belegt werden. Der Campus Künzelsau bietet die Bachelorstudiengänge Energieökologie sowie Betriebswirtschaft und Sozialmanagement an. In Schwäbisch Hall können Management und Beschaffungswirtschaft sowie Unternehmensrechnung und Informationswirtschaft gewählt werden.
Im Studiengang Energieökologie geht es im Allgemeinen um die Mikro-Energiegewinnung, wobei der Schwerpunkt auf intelligente Lösungen zur Steigerung der Effizienz von technologischen Prozessen, Anlagen oder Systemen liegt. Der Bereich Betriebswirtschaft und Sozialmanagement beschäftigt sich mit den Funktionsbereichen Controlling und Marketing in der Sozialbranche. Voraussetzung hierbei ist ein betriebswirtschaftliches Grundstudium.
Im Studiengang Management und Beschaffungswirtschaft erlangt ihr die Fähigkeit, operative und strategische Möglichkeiten einer effizienten Beschaffung umzusetzen.
Der Studienbereich Unternehmensrechnung und Informationswirtschaft verbindet die Unternehmensrechnung und Marketingforschung mit den sich daraus abgeleiteten Fragen der Aufbau- und Ablauforganisation sowie der operativen Umsetzung.
www.hs-heilbronn.de
Die private COLOGNE BUSINESS SCHOOL (CBS) bietet den englischsprachigen Studiengang International Tourism Management zum Wintersemester 2011/2012 an. Er verbindet das betriebswirtschaftliche Grundwissen mit den Kenntnissen des Tourismus`. Nach einem erfolgreichen Abschluss erlangt ihr neben fachspezifischen Kenntnissen und einer weiteren Fremdsprache Fähigkeiten der Persönlichkeits- und Präsentationstechniken.
www.cbs-edu.de
Nach dem Studium auf den Arbeitsmarkt. Muss das so sein? Manche Studenten legen nach Ihrem Abschluss, alternativ auch zwischen Bachelor und Master eine Pause ein. Weltreise, Urlaub, Sprachkurse oder Praktikum: Das „Gap Year“ ist der Schlüssel Land und Leute zu entdecken. Clever eingesetzt verspricht diese Auszeit ebenfalls gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt.
Zwischen Bachelor und Master
Aufgrund der Neuerungen ist das Studium in zwei Teilstücke unterteilt: Bachelor und Master. Angefangen mit der sechsemestrigen Bachelor Grundausbildung, geht es mit der zweijährigen Spezialisierung, dem Master, weiter. Zwischen den Studiengängen lässt sich ein „Gap Year“ wunderbar integrieren. Denn viele Studenten wissen nach dem Bachelor nicht, ob Sie an den Hochschulen aufgrund der oft zu hohen Nachfrage, den gewünschten Studienplatz bekommen.
Das „Gap Year“ lässt sich wunderbar in den Lebenslauf integrieren - solange diese nicht ausschließlich zum Faulenzen genutzt wird. Sinnvoll sind Praktika - im Ausland oder Inland - sowie Einsätze für gemeinnützige Projekte. Informationen bietet auch die Plattform www.betterplace.org.
Wer im Ausland lebt und arbeitet lernt nicht nur Kultur und Sprache des jeweiligen Landes kennen, sondern auch die Fallstricke bürokratischer Verhandlungsprozesse. In Australien ist zum Beispiel die Abgabe einer Steuererklärung Pflicht - selbst wenn es sich nur um eine kurzzeitige Arbeitserlaubnis handelt.
Diese „Lebenserfahrungen“ erweitern nicht nur die eigene Sichtweise und den Horizont, sondern bieten Möglichkeiten viele Pluspunkte bei potenziellen Arbeitgebern zu sammeln. Richard Pott, Vorstandsmitglied der Bayer AG sagt: “Im beruflichen Leben werden die Mitarbeiter auch häufig vor Situationen gestellt, die nicht nur mit fachlicher Expertise und Zielstrebigkeit zu lösen sind”. Weiterhin erklärt er: “Mich interessiert auch, für welche Projekte sich die Bewerber in ihrem Privatleben begeistern. Man erfährt dabei viel über Menschen.”
Fazit:
Sinnvoll genutzt ergeben sich durch eine Auszeit viele Chancen - nicht nur beruflich, sondern auch privat.
Der Pharmazieabsolvent Fabian Pitzer bereist direkt nach seinem Studium die ganze Welt. Von unterwegs wurde er von “der Zeit” interviewt und gibt einen kurzen Ausschnitt seines spannenden Abentuers. Das Interview in voller Länge gibt es hier.
Während an anderen Universitäten nicht mehr wegzudenken - endlich auch an der TU Dresden und an der Hochschule in Duisburg erhältlich. Handlich, klein und praktisch präsentiert sich für das neue Semester der neue Studentenausweis im Kartenformat und passt so in jede Brieftasche.
Der Umwelt zu liebe entfällt der Aufdruck des Studienganges auf der Karte, sodass bei einem Studienwechsel die Karte immer beibehalten werden kann. Das heißt aber auch für Studenten, welche aufgrund Ihres Studienganges freien Eintritt in einer öffentlichen Einrichtung erhalten, immer ihre Immatrikulationsbescheinigung mit sich führen müssen.
Laut Anweisung des Immatrikulationsamtes sollte beim Herauslösen der Karte zwingend die beigefügte Anleitung gelesen werden. Wer einen einseitig laminierten Ausweis in der Hand hält, hat etwas falsch gemacht. Die Anleitung sorgte bzw. sorgt jedoch immer wieder für Unstimmigkeiten bei den Studenten. In eingien Studentenforen sind bereits einige Bastelanleitungen zu finden. Vorteil: Es kann kostenlos ein zweiter Ausweis beim Immatrikulationsamt angefragt werden.
Studieren auf Kredit ist längst zum Normalfall geworden. Nicht nur das Bafög hilft Studenten bei der Finanzierung ihres Lebensunterhalts, es werden zudem immer mehr Studiendarlehen von privaten und öffentlichen Banken vergeben. Für die Studiengebühren werden häufig zusätzlich Studienbeitragsdarlehen aufgenommen.
Laut Kreditanstalt für Wiederaufbau nehmen jedes Jahr mehr Studenten den KfW-Studienkredit in Anspruch. Im Jahr 2010 wurden bei der KfW allein über 20.000 Kredite an Studenten vergeben – ein Rekordwert! Wer den Kreditrahmen voll ausschöpft, steht nach seinem Studium vor einem Schuldenberg von bis zu 50.000 Euro. Studenten, die Bafög und Studiendarlehen gemeinsam nutzen, können nach ihrem Studium sogar bis zu 70.000 Euro Schulden angehäuft haben.
Ob sich die zum Teil sehr hohe Verschuldung von Studenten rechnet, ist fraglich. Denn ein abgeschlossenes Studium ist heutzutage längst nicht mehr Garant für einen gut bezahlten Arbeitsplatz, mit dem man ohne Probleme seine Studienschulden abzahlen kann. Aus diesem Grund sollten sich vor allem die Studenten selbst ernsthaft Gedanken darüber machen, ob es wirklich lohnt, sich für den gewünschten Studiengang zu verschulden. Doch nicht nur die Studenten, auch die kreditgebenden Institute sollten sich Ihrer Verantwortung bewusst sein.
Die Studentenanzahl hat sich in den letzten Jahren stark erhöht und steigt auch weiterhin an. Die Zahl der Professoren kann jedoch nicht mithalten. Das bedeutet, für die kommenden Jahre werden dringend neue Professoren gebraucht.
Seit dem Beschluss des Bundestages über den Wegfall des Wehr- und Zivildienst treten nun mehr junge Erwachsene an die Universitäten und Fachhochschulen. Dieses Jahr steigt die Anzahl der Erstmester auf 59.000. Mittlerweile betreut ein Professor im Schnitt 59 Studenten, in beliebten Fächern wie z.B. Germanistik hingegen schon mehr als hundert.
Insgesamt 30.000 Professoren- und Mitarbeiterstellen müssen bis 2025 besetzt werden.
Doch wer soll das bezahlen? Laut Beschluss letzten Jahres von Angela Merkel und den Ministerpräsidenten W. Böhmer und K. Wowereit, sollen die entstehenden Mehrkosten von Bund und Länder geteilt werden. Die Mehrkosten belaufen sich auf 1,5 Milliarden Euro.
Laut einer Studie der Polotologin Silke Gülker vom Wissenschaftszentrum Berlin, muss kurzfristig ein Mehrbedarf von 1600 bis 3800 Professoren zwingend gedeckt werden. Durch die doppelte Anzahl der Abi-Jahrgänge und die abgeschaffte Wehrpflicht stürmen zehntausend Erstsemester mehr als sonst an die Hochschulen.
Es mangelt an Fachkräften, nicht zuletzt durch die Verabschiedung vieler Uni-Mitarbeiter und Hochschuldozenten in den Ruhestand.
Der Personalbedarf der Hochschulen muss für die nächsten 15 Jahre mit rund 30.000 Nachwuchswissenschaftlern, darunter 16.000 Professoren, verstärkt werden.
Das Hochschulranking hilft angehenden Studenten bei der Wahl der richtigen Hochschule. Ob nun lieber die Universität in Regensburg oder die Fachhochschule in Dresden. Das Hochschulranking bietet die Möglichkeit eines der untersuchten Studienfächer auszusuchen und miteinander zu vergleichen. Somit kannst du dir einen ersten Eindruck der Studienangebote verschaffen.
Das Studentenwerk warnt jedoch vor voreiligen Entscheidungen, denn nicht jede Information ist hilfreich. “Ich würde die Wahl meiner Hochschule aber nicht von einem Ranking allein abhängig machen”, sagt Stefan Grob, Sprecher des Deutschen Studentenwerks in Berlin. Denn trotzt guten Rufs muss die Hochschulstadt persönlichen Kriterien entsprechen. Gibt es genügend günstige Wohnungen / Studentenwohnheime, wie hoch sind die Lebenshaltungskosten, ist das Studienfach, die richtige Wahl? Geh ich an die Uni oder doch lieber an die FH?
Dennoch lohnt sich der Blick in die Ergebnislisten. Vor allem das Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE) in Gütersloh wird von Studienberatern gelobt. Neben den Studienangaben der verschiedenen Universitäten und Hochschulen fließen Angaben und Empfehlungen der Studenten ein. Das CHE-Ranking gibt dabei nicht die beste oder schlechteste Hochschule an. Mit dem Hochschulvergleich können Studenten / Abiturienten bis zu drei Fachbereiche von Universitäten oder Fachhochschulen miteinander vergleichen und somit für sich entscheiden, welche Hochschule den Vorstellungen am Nächsten kommt.
„Das Ranking unterscheidet dabei nach mehreren Kriterien“, erklärt Stefan Hatz, Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft für Information, Beratung und Therapie an Hochschulen in Greifswald. „Jeder kann so selbst entscheiden, welche Faktoren für ihn bei der Wahl seines künftigen Studienortes wichtig sind: Die Betreuung, die Forschung, die Bibliotheksausstattung oder das Angebot im Hochschulsport.“
Für eine weltweite Studie der “Salzburg Academy on Media and Global Change” und der “Universität Maryland” verzichten Studenten aus Europa, Asien, Afrika, Nord- und Südamerika 24 Stunden lang auf Handy, Internet, Radio, Fernsehen und Zeitungen. Auch der Mp3-Player bzw. I-Pod ist für 24 Stunden gestrichen. Das Festnetztelefon ist immerhin erlaubt. Laut der ersten Ergebnisse sind Langeweile, Isolation und Fressattacken nur eine kleine Auswahl der Folgen.
Die Wissenschaftler wollen so herausfinden, ob, und wenn ja, wie abhängig unsere junge Generation von Medien ist. So lässt sich herausfinden, wie junge Leute ihren Tagesablauf ohne die gewohnten Informations- und Kommunikationskanäle planen.
Die Pilotstudie der Universität Maryland hat bereits ähnliche Ergebnisse geliefert. Amerikanische Studenten hatten die gleichen Voraussetzungen. Das Ergebnis: Die Studenten fühlten sich aufgrund der Abstinenz von Facebook & Co. “Sehr ängstlich”, “auf Entzug” oder “extrem kribbelig”.
Der Journalismus-Dozent der Bournemouth Universität sowie Betreuer der britischen Studie, Roman Gerodimos, hat bei seinen Probanden Ähnliches beobachten können. “Die Studenten berichten von Entzugserscheinungen, Fressattacken, Nervosität und dem Gefühl, isoliert und abgehängt zu sein. Sie wissen nichts mit sich und ihrer freien Zeit anzufangen”, sagte der Wissenschaftler.
Die Rede ist von „Information-Deprivation-Disorder“ - die sogenannte Informationsmangel-Störung.
Übereinstimmend beschrieben die Probanden die 24 Stunden als “unglaublich schwer”, “langweilig”, “frustrierend” oder “einsam”. Ein Student schrieb gar: “Der schlimmste Tag seit ich an der Uni bin…. Einsamkeit umschließt mich….”
Manche Studenten erkannten bereits nach 90 Minuten, dass das Leben mit den Medien einfach lebenswerter sei, einige erst nach mehreren Stunden. Bei wenigen Probanden führte die Studie aber auch zu positiven Erkenntnissen: “Ich habe drei Stunden aufrecht gesessen, nur mit meinem Buch von der Uni. Das habe ich noch nie getan”, schrieb ein Student. Ein anderer ging gar bei einem Freund vorbei und klingelte an der Tür; andere lasen Romane. “Keine Medien zu nutzen, hat mich zu einem besseren Menschen gemacht. Ich musste rausgehen, die Welt wahrnehmen und mich an Gesprächen wirklich beteiligen”, berichtete ein weiterer Teilnehmer begeistert.
Obwohl die Benutzung des Festnetztelefons erlaubt war, half das manchen jedoch recht wenig. Eine Studentin gab an, sie habe vergeblich auf einen Anruf gewartet. Sie selbst konnte niemanden anrufen, da sie keine Nummer auswendig kenne.
Die Testergebnisse erscheinen im Frühjahr 2011. Wir bleiben gespannt und lesen bis dahin fleißig unserer feeds
Erste Ergebnisse der britischen Studie könnt ihr übrigens auf dem Forschungs-Blog der Bournemouth University nachlesen.
Ein interessantes und gleichzeitig geniales Projekt, was vielen den Start in das Studenten- oder Berufsleben erleichtert.
In vielen Städten herrscht ein großer Mangel an günstigen Studentenwohnungen. Gleichzeitig gibt es immer mehr hilfsbedürftige Menschen, welche über freie Zimmer oder Einliegerwohnungen verfügen. Das Projekt „Wohnen für Hilfe“ erfreut sich in vielen Städten immer größerer Beliebtheit.
Studenten und Azubis haben die Möglichkeit ein Zimmer von Senioren, pflegebedürftigen Menschen oder Familien preiswert oder gar kostenlos zu bewohnen. Die Miete erfolgt über kleine verschiedene „Hilfeleistungen“. Am häufigsten sind dabei Gartenarbeit, Hilfe im Haushalt, Kinderbetreuung, die Erledigung von Behördengängen, Fahrdienste und Unterstützung im Schriftverkehr oder am Computer.
Um Streitigkeiten möglichst von vornherein zu vermeiden werden die Bedingungen in einem Vertrag geregelt, besonders wie viele Stunden Hilfe zu leisten sind und ob die Miete damit völlig abbezahlt bzw. ob eine Zuzahlung gefordert ist.
Als Faustregel gilt: eine Stunde Hilfe im Monat für einen Quadratmeter Wohnfläche. Üblicherweise werden anfallende Nebenkosten separat bezahlt.
Im Ausland wird dieses Projekt als „Homesharing“ bezeichnet und ist frei für jeden zugänglich. “Wohnen für Hilfe” existiert schon seit 1992, wodurch das Angebot an verfügbaren Wohnungen nicht zu knapp ist.
Interessiert? Mehr Information bekommst du hier.
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